SEGUNDA PARTE DO CURSO DE ALEMÃO- EXERCÍCIOS DE LEITURA

SEGUNDA PARTE:     ZWEITER TEIL:

EXERCÍCIOS DE LEITURA              –       Leseübungen

                                             1) Von Gott.

Gott ist bei mir, wo es auch sein mag; Er weiss, was ich rede, Er weiss was ich tue. Was ich sehe, ist von Gott, der Stein, der Baum, das Tier. Was ich nur habe, das gab mir Gott,das Auge, mit dem ich sehe, das Ohr, mit dem ich höre,den Fuss, mit dem ich gehe. Doch kann ich Gott nich sehen,denn Er ist ein Geist. Auch in mir ist ein Geist,den Gott schuf. Bin ich gut, so hat Gott mich lieb; doch bin ich böse, dann hat Er mich nicht mehr lieb.
                                                   Wo ich bin,und was ich tu,
                                                    Sieht mir Gott mein Vater zu.

                                                     2) Das Brot.
Das Brot ist eine Speise. Es hat eine Rinde und eine Krume. Es ist mehr oder weniger weiss, weich oder hart, schmackhaft oder unschmackhaft. Das Brot ist aus Mehl, Wasser und Salz gemacht. Es wird in verschiedenen Formen und Grössen gebacken. Der Bäcker backt es. Du darfst das Brot nicht verunehren; es ist eine heilige Gabe Gottes.

                                                   3) Die Milch:
Die Milch ist ein flüssiges Nahrungsmittel. Wir erhalten sie von der Kuh und von der iege. Sie ist weiss von Farbe und hat einen süsslichen Geschmack, wenn sie frisch ist. Lässt man die Milch in Gefässen stehen, so sammelt sich auf der Oberfläche der Rahm. Viele Menschen essen auch gerne saure Milch. Saure Milch wird dick. Die süsse Milch wird teils allein gegessen und teils mit verschiedenen anderen Speisen gemischt und gekocht. Am meisten wird sie mit Kaffee getrunken. Aus der Milch wird auch Butter und Käse bereitet.

                                                  4) Der Tisch.
Der Tisch ist ein Hausgerät. Er hat eine Platte, meistens vier Füsse, vier Seitenbretter und eine Schublade. Es gibt runde und eckige Tische. Viele sind angestrichen, andere nicht.  Er dient zum Aufstellen und Auflegen verschiedener Gegenstände, z.B. der Speisen beim Essen und der Werkzeuge beim Arbeiten. Die Tische sind aus weichem oder hartem Holz gemacht. Der Schreiner oder Tischler verfertigt sie.

                                                 5) Sei nicht eitel!
Luise hatte ein neues Röcklein bekommen. Das war sehr prächtig und glänzte in bunten Farben. Sie ging zu ihrer Tante, um ihr das Röcklein zu zeigen. Da begegnete ihr auf der Strasse des Nachbars Maria. Sie waren sonst gute Freundinnen, aber Maria war arm, und ihre Eltern konnten ihr keine prächtigen Kleider kaufen. Luise tat, als ob sie Maria nicht sähe und eilte in das Haus ihrer Tante. Die Tante und ihre Töchter fanden Luisens Kleidchen sehr schön und gaben ihr mehrere Geldstücke in die neuen Taschen. Am Abend mussten die Kinder zum Lehrer gehen. Sie sollten da ihr Sprüchlein aufsagen. Maria und andere Kinder hatten ihre Aufgaben fleissig gelernt. Der Lehrer war mit ihnen zufrieden. Luise aber hatte gar nicht ans Lernen gedacht. Das neue Röcklein wollte ihr nicht aus dem Kopfe. Sie bildete sich ein, dass sie mehr sei, als die anderen Kinder. Ein älteres Mädchen erriet Luisens Gedanken und sprach zu ihr:  “Wer auf seine Kleider oder andere achöne Sachen sich etwas einbildet, ist eitlen Menschen werden verlacht und verspottet”. Rein und ganz gibt jedem Kleide Glanz.

                            
                                             6) Das Mäuschen:
Frau:               “…Mänuschen, was schleppst du dort Mir das Stück Zucker fort?”
Mäuschen:     ” … Liebe Frau, ach vergib,
                              Habe vier Kinder lieb,
                              Waren so hungrig noch
                              Gute Frau, lass mir’s doch!”
Da Iachte die Frau in ihrem Sinn
Und sagte: ” Nun, Mäuschen, so lauf nur hin!
Ich wolle ja meinem Kinde soeben
Auch etwas für den Hunger, geben.”      
Das Mäuschen lief fort, o wie geschwind!
Die Frau ging fröhlich zu ihrem Kind .

                                             7) Die gute Wilhelmine:
Wilhelmine hatte ein kleines Schwesterchen mit Namen Maria. Die Mutter ging oft aufs Feld. Dann musste Wilhelmine bei der kleinen Maria bleiben. Sie spielte mit ihr und gab gut auf sie acht.
Zuweilen nahm Wilhelmine das Schwesterchen auf den Arm und schläferte es ein. Eines Tages war Mariechen wieder eingeschlafen. Wilhelmine hatte es soeben in die  Wiege gelegt. Da kam ihre Freundin Anna und sagte: ” Komm, Minchen, wir wollen auf die Gasse gehen, da ist ein Mann mit einem Kamel und zwei kleinen Affen. “Nein.” sagte Minchen,” ich kann nicht mit dir gehen, die Mutter, ist fort, und ich muss bei meinem Schwesterchen bleiben.” “Ei was,” meinte Anna, “Maria schläft ja,geh” doch mit mir”. -“Nein”, antwortete Wilhelmine, ” das darf ich nicht tun. Mariechen könnte aufwachen, schreien und vielleicht aus der Wiege fallen. Gehe du nur allein, ich bleibe hier.”

                                              8) Der Dollar:
Fridolin, ein frommer Bauersmann, hatte einen Knecht, der sehr jähzornig war, und dann in die rohesten Worte ausbrach. Fridolin ermahnte ihn oft, er solle aus Liebe zu Gott, der durch solche WOrte beleidigt werde, den Zorn überwinden, Allein der Knecht sagte:”Das ist mir nicht möglich; Menschen und Tiere machen mir zu viel Verdruss.”.
Eines Morgens sagte Fridolin: “Klaus, sieh da einen schönen, neuen Dollar!. Diesen will ich dir schenken, wenn du den Tag hindurch geduldig bleibst und kein zorniges Wort von dir hören lässest.”. Der Knecht verprach es freudig.
Die übrigen Dienstboten aber verabredeten es heimlcih miteinander, den Klaus um den Dollar zu bringen. Alles, was sie den ganzen Taag sagten und taten, zielte nur darauf, ihn zornig zu machen. Allein der Knecht hielt sich so tapfer, dass ihm auch nicht ein einziges zorniges Wörtlein entschlüpfte.
Am Abende gab Fridolin ihm den Dollar und sagte: “Einem elenden Stück Geld zulieb” konntest du deinen Zorn so gut übercinden. Vermagst du es nicht aus Liebe zu Gott?”
Klaus besserte sich und werde ein sanftmütiger Mensch.
Die Liebe Gottes muss dein Herz durchdringen,
Dann wirst du auch das Schwerste leicht vollbringen.

                                          9) Das Lämmchen:
Ein junges Lämmchen, weiss wie Schnee,
Ging einst mit auf die Weide.
Mutwillig sprang es in dem Klee,
Mit ausgelassener Freunde.

Hopp,hopp ging’s über Stock und Stein
Mitt unvorsich’gen Sprüngen.
“Kind”, rief die Mutter,” Kind,half ein!
Es möchte dir missligen.”
Allein das Lämmchen hüpfte fort,
Bergauf,bergab in Freuden.
Doch endlich musst’s am Hügel lort
Für seinen Leichtsinn leiden
Am Hügel lag ein grosser Stein,
Den wollt’ es überspringen.
Sieh’ da! Es Springt und bricht ein Bein:
Aus war nun Lust

 

  10) Der kleine Näscher:

Julius fand im Walde einen Strauch mit schönen schwarzen Beeren. Das sind ganz gewiss Kirschen,dachte er.  Er pflückte eine ab und ass sie.  Da sie ihm gut schmeckte, so ass er noch mehrere. Es waren aber keine Kirschen, sondern Gifbeeren. Julius wurde bald darauf krank, musste sehr grosse Schmerzen leiden und schon nach einigen Stunden war er tot.

Iss nicht,was du nicht kennst,
Wenn’s noch so süss dir schmeckt,
Weil oft der bitt’re Tod in süssen Dingen steckt.

 

  11) Zum Namenstag:
Liche Mutter (Vater), nimm als Gabe
Es ist alles, was ich habe,
Alles, was ich bringen kann.

Aber ich will mich bemühen,
Immer fromm und gut zu sein;
Wenn die Blumen dann verblühen,
Sollst du dich an mir erfreu’n.

     12) Gebet am Morgen:
O Gott, Du hast in dieser Nacht
So väterlich für mich gewacht;
Ich lob’ und preise Dich dafür,
Und dank für alles Gute Dir.
Bewahre mich auch diesen Tag
Vor Sünde, Unglück, jeder Plag’!
Und was ich denke, red’ und tu’,
Das segne, bester Vater, Du,
Beschütze auch, ich bitte Dich,
O heil’ger Engel Gottes mich.

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